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Im Jahre 1912 wurde neben einer Maschinen-Gewehr-Kompanie auch eine Radfahrkompanie beim Jägerbataillon No. 7 aufgestellt.
Wenngleich die Radfahrkompanie ein Bestandteil des Bataillons war, ist die getrennte Behandlung insofern erforderlich, als die Kompanie während des 1. Weltkrieges nur selten im Verband des Bataillons kämpfte. Die Radfahrkompanie rückte mit dem Bataillon aus und überschritt mit diesem am 04.08.1914 die deutsch-belgische Grenze bei Hergenrath. Die Kompanie wurde geführt von Hauptmann von List. Zugführer des 1. Zuges war Leutnant Freiherr Spiegel von und zu Peckelsheim, und der 2. Zug wurde geführt vom Leutnant der Reserve Busche.
Während die Kompanie in Belgien noch im Verband des Bataillons kämpfte, wurde sie im weiteren Verlauf getrennt zur Aufklärung und Sicherung eingesetzt.
Mit Beginn des Jahres 1915 wurde die Kompanie mit dem Bataillon an die Ostfront verlegt, konnte jedoch zuerst nicht als Kampfverband einsetzt werden, da sie durch die im Westen erlittenen Verluste zu stark geschwächt war. Sie wurde teils als Stabswache der 4. Division und auf die Kompanien des Jägerbataillons aufgeteilt verwandt.
Erst nach dem Eintreffen von Ersatz konnte sie ab Juni 1915 wieder an den Kampfhandlungen teilnehmen.
Kommandierungen zu anderen Truppenteilen kennzeichneten die 2. Hälfte des Jahres 1915, und am 09.12.1915 trat die Kompanie wieder zum Bataillon zurück.
Im Dezember 1917 trennte sich die Kompanie erneut vom Bataillon, da dieses in Italien eingesetzt wurde. Bis zu Heimkehr am 16.01.1919 verblieb die Kompanie unter Führung des Oberleutnants Prinz Heinrich zu Schaumburg-Lippe im Osten.
Nach Eintreffen in Bückeburg wurde sie aufgelöst.
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