Garnision

Im Namen des anwesenden Fürsten begrüßte der Flügeladjutant Major Richer von Marthille das Bataillon.
Auch Vertreter der Stadt und die Bevölkerung hatten sich zur Begrüßung eingefunden.
Am folgenden Tag rückte die 2. und 3. Kompanie nach Stadthagen ab, um dort stationiert zu werden.

Am 25.10.1869 wurde Fürst Adolf-Georg zu Schaumburg-Lippe vom Preußischen König Wilhelm I, zum Chef des Bataillons ernannt.

In der Zeit bis zum Ausbruch des deutsch-französischen Krieges erfolgte die Ausrüstung mit der Jägerbüchse Modell 65 mit Stechschloß.

Die Ausbildung wurde gem. den „Bestimmungen, betreffend der Ausbildung der Jäger und Schützen“ betrieben.

Sowohl Bückeburg als auch Stadthagen verfügten nicht über ausreichende Garnisonseinrichtungen. Die Jäger wurden in Bürgerquartieren untergebracht und die Instruktionsstunden wurden in Scheunen abgehalten.

Beim Bataillonsexerzieren wurden die Stadthäger Kompanien in Bückeburg und Umgebung einquartiert.